Montag, 24. Februar 2014

"Frogfriends" für Minis.....

....verarbeitet zu einem Kapuzenshirt in der Gr.74.





Eigentlich sollte es längst verschenkt sein, aber durch die Ereignisse der letzten Wochen ist hier so einiges liegengeblieben. Ich hoffe es passt noch....




Hach, ich liebe diese lustigen Gesellen :-)!!!


Geht der wohl auch für Mädels?? Am besten testen....


Bis bald,
Maike

Freitag, 21. Februar 2014

Kleine Wünsche....

....werden von mir ja gern erfüllt. Seit ich diese Baby-Kombi genäht habe wünschte sich das kleine Kind auf jeden Fall auch eine Krokodilhose. Eigentlich habe ich ja mit dem Stoff andere Pläne gehabt, aber warum solche Herzenswünsche nicht einfach mal erfüllen? Also gab es heute schnell eine Pumphose nach dem Schnitt "Frida" aus dem roa Püdilejersey. Gerade als ich die letzten Fäden habe verschwinden lassen kam die kleine Terrorprinzessin in's Nähzimmer und fragte sofort: " Ist das meine?? OOOOhhhh, Danke!! Kann ich die anziehen??" Und schwupps war die Hose weg und ist seit dem noch nicht aus der Spielecke wieder aufgetaucht. Ich konnte sie gerade noch stoppen um wenigstens ein paar Fotos zu schießen. Also Kind mal eben auf die Ofenbank gestellt und Kamera in Position gebracht. Zunächst doch sehr verhalten aus Angst abzustürzen (warum muss man denn sonst eigentlich wie eine Gämse auf eben dieser Ofenbank herumturnen obwohl Mama das gar nicht gefällt??) bekam ich wenigstens die Hose auf's Bild.


Umdrehen eben auch sehr vorsichtig.....


und dann kam ihr die Idee:


"Mama, kann ich die Eule?"


Tja, und siehe da!? Mit Eule ist das Gleichgewicht viel leichter zu halten :-). Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass diese Eule eigentlich ein Türstopper ist und doch ein ganz schön stolzes Gewicht vorweist. Aber was solls das scheint das Kind nicht zu stören. Ja, und vorgestellt hat sich unser Eulentier mit dem irren Blick auf diese Weise auch: genäht aus Breitcord und Wachstuch, gefüllt mit Watte und viiieeel Granulat für's Gewicht (denn eigentlich gehört es ja nicht auf die Ofenbank sondern neben die Tür, aber von da ist es sowieso immer weggeschleppt worden).


In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen entspannten Nachmittag :-).


Vielleicht sollte ich mir auch so eine Hose nähen, scheint ja glücklich zu machen ;-)

Bis bald,
Maike

Mittwoch, 19. Februar 2014

Wenn sich die Ereignisse überschlagen....



....dann scheinen die Uhren anders zu ticken! Tja, eigentlich habe ich ja wirklich große Stücke auf das neue Jahr gehalten. Doch leider kam alles anders. Die Diagnose, die mein Schwiegervater einen Tag vor dem 6. Geburtstag meiner Tochter erhalten hat war an sich ja schon ziemlich niederschmetternd: Leberkrebs ohne Chance auf Heilung. Ausgegangen von einem Augenmelanom im Jahr 2012. Der Tumor wurde stark bestrahlt und dadurch gestoppt. Das Sehvermögen auf dem Auge ging durch die Behandlung komplett verloren. Da das Auge nicht richtig zur Ruhe kam, wurde es vor etwa 6 Monaten entfernt. Das klingt erstmal grausig, aber danach ging es unserem Opa wieder richtig gut. Er war ja sowieso ein Mensch der sich nicht hat unterkriegen lassen. Auch das Glasauge stellte für ihn kein Problem dar. Für sein Alter von 83 Jahren ( mein Mann ist von 5 Geschwistern mit Abstand der Jüngste und daher habe ich relativ alte Schwiegereltern) war er enorm fit und täglich in Wald und Haus fleissig. Die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen der Leber waren immer ohne Befund, die letzte ein paar Tage vor Weihnachten. Wir hatten die Sache eigentlich gerade soweit abgehakt. Mitte Januar bekam er dann plötzlich eine leichte Gelbsucht, die immer stärker wurde. Zunächst wurde auf einenVirus getippt. Körperlich ging es ihm bis dahin immer noch gut. Als sich die Gelbsucht nicht zurückbildete wurde er zum CT ins Krankenhaus geschickt. Dort erhielten wir dann am 24. Januar die o.g Diagnose!! Es ist wirklich hart eine solche Diagnose einem Familienmitglied mitzuteilen. Mein Schwiegervater nahm es sehr gefasst auf, Wahnsinn!!! Am Mittwoch bekamen wir dann die Bestätigung, dass es keine Chance auf Heilung gibt, die Leber sei schon zu stark befallen. Wir sollten die Zeit, die bleibt so angenehm wie möglich gestalten. Keiner konnte uns sagen wie lange er noch leben würde. An dem Abend waren meine Schwiegereltern noch hier im Ort zum Kegeltreffen als mein Mann nach Hause kam und seinem Vater die Nachricht mitteilen wollte. Danach ging alles superschnell: von Tag zu Tag ging es ihm schlechter. Am 02. Feb. ist meine Schwiegermutter 80 geworden, da konnte er schon nicht mehr mitfeiern, wollte aber unbedingt, dass die Feier stattfindet! Mein Mann hat alles Nötige organisiert was es noch zu regeln gab. Verträge, Vollmachten,.....man glaubt gar nicht wie machtlos man ist wenn die deutsche Bürokratie noch eine Unterschrift braucht, die ein totkranker Mann nicht mehr leisten kann, da er den Stift nicht mehr halten kann. Pflegebett, Pflegedienst,...alles haben wir noch hintereinander bekommen und dies genau noch 2 1/2 Tage benötigt!!! Es ist so unfassbar wie schnell die Krankheit unserem Opa die Kraft genommen hat. Am 06. Februar ist er im Beisein meiner Schwiegermutter, meiner Schwägerin und mir in dem Haus, in dem er auch geboren wurde, gestorben! Ich hätte bis dahin nie gedacht, dass ich mal feststellen muss ob ein Mensch noch lebt oder, dass ich dabei bin wenn er stirbt. Aber es war das Einzige was wir noch für ihn  tun konnten: dass er zu Hause ist und nicht in einem kahlen Zimmer im Krankenhaus liegt und auf den Tod wartet. Ich habe an dem Tag eine komische Vorahnung gehabt und die Kinder bereits mit Übernachtungstasche am Mittag zu meinen Eltern gebracht. Ich habe in der Zeit so oft gedacht: wie makaber diese Situation doch ist. Es war fast als hätte er darauf gewartet, bis alles ruhig ist. Er hat, während wir uns bei einer Tasse Kaffee unterhalten haben, auf einmal aufgehört zu atmen. ENDE! Eine Tod, wie er in keinem Film hätte besser dargestellt werden können. Ebenso die Szenen danach. Jetzt weiß ich auch was dann so alles an Behördenkram und Organisation auf einen zukommt. Für Trauer ist da kein Platz. Tja, eine Erfahrung auf die ich gerne verzichtet hätte, die mich aber vielleicht als Mensch auch stärker macht. Ich kann es zwar immer noch nicht so recht glauben, dass jetzt wirklich jemand fehlt, aber ich versuche auch das Positive darin zu sehen. Es ist alles auch eine Chance. Unser Haus ist an das Elternhaus meines Mannes angebaut, Grund und Boden drumherum, inklusiv Wald- und Wiesenflächen, sind meinem Mann schon vor einigen Jahren übertragen worden. Obwohl wir ein sehr gutes Verhältnis miteinander hatten, so hatte ich doch all die Jahre Schwierigkeiten es auch als meins zu sehen. Ich habe nie das Gefühl gehabt wirklich zu Hause zu sein. Das klingt zwar seltsam, aber vielleicht war es an der Zeit, das "Zepter" abzugeben. Es ist sicher kein leichtes Erbe, aber wir werden es in Ehren halten und es weiter zu unserem zu Hause machen.
So, eigentlich hatte ich niemals vor irgendwo öffentlich mein Innerstes nach aussen zukehren, oder im Netz über so private Dinge zu erzählen, aber ich musste es einfach mal loswerden. Vielleicht ist unser Opa jetzt auch als Erinnerung einfach für die Ewigkeit festgehalten.
Ich hoffe, dass das Jahr ab jetzt auf jeden Fall bunter wird und es hier wieder mehr genähte, fröhliche LuxusGlück-Unikate zusehen gibt. Es liegt hier so einiges auf Halde, das noch fotografiert werden will. Ebenso wie einige Geschenke, die noch verschickt werden müssen, sich hier aber auch noch nicht vorgestellt haben. Also es gibt viel zu tun: packen wir's an!!

Vielen Dank für's Zuhören!!

P.S.: Sämtliche Rechtschreibfehler möge man mir heute verzeihen ;-)


Bis bald,
Maike